Die Besten im Golfclub Emstal: v.l. Uve von Seggern, Jürgen Raberg, Nicole Körner, Heike Berning, Jan-Philipp Sasse, Marie-Jean Lüdtke, Uta Eling, Thorsten Ley, Hannes Koch, Kerstin Oldekamp, Alfons Eißing, Reiko Boller, Gunda Dröge, Wolfgang Kahlert, Marion Berndt-Otten undFranz-Josef Otten.

Clubmeisterschaften im Golfclub Emstal e.V.

Die Lingenerin Marie-Jean Lüdtke verteidigte bei den Clubmeisterschaften des Golfclub Emstal als einzige erfolgreich den Titel aus dem Vorjahr in der Damenkonkurrenz. Jan Philip Sasse aus Meppen bei den Herren, Kerstin Oldekamp bei den Seniorinnen und Franz Josef Otten bei den Senioren  standen zum ersten Mal ganz oben auf dem Treppchen.

Marie-Jean Lüdtke gewann mit der geringsten Anzahl an Schlägen (239) nach drei Runden souverän.  Heike Berning (Lingen) landete mit 288 und Nicole Körner (Ringe) mit 291 Schlägen  auf Rang zwei und drei.

Der Herrensieger Jan Philip Sasse benötigte sieben Schläge mehr (246) als Marie Jean Lüdtke zum Clubmeistertitel. Er verwies die Lingener Hannes Koch und Alfons Eißing, beide 251 Schläge auf die Plätze. Eißing verzichtete auf ein Stechen und überließ Hannes Koch den Vize Clubmeistertitel. Jan Philip Sasse und Jörg Uphus hatten sich während des Turnieres auf ein Single Handicap unterspielt. Das quittierten die übrigen Herren während der Siegerehrung mit einer eiskalten Eimerdusche für die beiden, der sogenannten Single Handicap Taufe.

Die Senioren Clubmeisterschaften wurden lediglich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Samstag und Sonntag ausgespielt. Kerstin Oldekamp (187) setzte sich vor Reiko Boller (190) und Marion Berndt-Otten (197)durch. Oldekamp errang die Meisterschaft im Wimpernschlagfinale am letzten Loch. Reiko Boller zeigte Nerven und brauchte einen Putt mehr.

Franz Josef Otten (192) hatte die Nase vorn vor Jürgen Raberg(194) und Uve von Seggern (199). Die Nettosiege, das sind die besten Ergebnisse ins Verhältnis gesetzt zum eigenen Handicap, errangen bei den Damen Uta Eling, bei den Herren Thorsten Ley , bei den Senioren Wolfgang Kahlert, alle aus Lingen und die Meppenerin Gunda Dröge bei den Seniorinnen.

Ruhiges Spätsommerwetter an allen aufeinanderfolgenden Wettkampftagen sorgte für ideale Bedingungen. Wer auf den letzten Kahlstellen auf dem Platz mit seinem Ball zum Liegen kam, den Überresten des unfassbar trockenen und heißen Sommers, durfte an der nächst besseren Stelle nicht näher zur Fahne seinen Ball aus Schulterhöhe fallen lassen und straflos weiterspielen. Abschlag- und Fahnenpositionen änderten die Greenkeeper täglich mit steigendem Schwierigkeitsgrad.